Auf einen Blick: Der Arabellapark ist eines der größten Münchner Stadterweiterungsprojekte der Nachkriegszeit und entstand im Wesentlichen zwischen 1965 und 1998. Hier erfährst Du, wie aus Lehmgruben und Schafweiden ein Viertel mit rund 10.000 Einwohnern und 18.000 Arbeitsplätzen wurde und woher der Name kommt. In einer früheren Fassung war von einem Jubiläumsprogramm mit Führungen die Rede, dafür haben wir keinen Beleg gefunden.
Vom Lehmabbau zur Großbaustelle
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Gebiet des heutigen Arabellaparks Lehm für die Ziegelproduktion abgebaut. Danach folgten Kiesabbau und Schafweide. Interessant für Wohnungsbau wurde das Gelände erst, als die Richard-Strauss-Straße Ende 1963 mit der Kennedybrücke zu einer wichtigen Verbindung nach Schwabing wurde.
Schon ab 1958 hatte der Bauunternehmer Josef Schörghuber große Grundstücke auf dem Areal gekauft. Laut Wikipedia zahlte er für die ersten Flächen 17,50 D-Mark pro Quadratmeter. Ab 1965 wurde gebaut, über mehr als drei Jahrzehnte.
Woher der Name kommt
Der Arabellapark ist nach der Arabellastraße benannt, die wiederum nach der Oper „Arabella“ von Richard Strauss heißt. Den Namen schlug Schörghuber vor, der auch seine Tochter Arabella nannte und seine Hotelkette und das Arabella-Hochhaus nach ihr benannte.
Das Viertel heute
Auf rund 40 Hektar leben heute etwa 10.000 Menschen, und 18.000 arbeiten in Büros, Läden und Hotels. Begrenzt wird der Arabellapark von der Richard-Strauss-Straße im Westen, der Englschalkinger Straße im Norden, der Vollmannstraße im Osten und der Denninger Straße im Süden. Das Wegenetz im Inneren ist überwiegend Fußgängern vorbehalten. Die Bauten reichen von zweigeschossigen Ladenzeilen bis zum HVB Tower, der seit 2012 unter Denkmalschutz steht. Die U4 endet am Arabellapark, darüber liegt ein Busbahnhof.
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Zur Geschichte des Stadtbezirks bietet die Stadt den KulturGeschichtsPfad Bogenhausen als Broschüre an. Führungen durch das Viertel bieten Stadtführer und Bildungseinrichtungen wie die Münchner Volkshochschule immer wieder an, die aktuellen Termine stehen in deren Programmen.
Häufige Fragen
Wann ist der Arabellapark entstanden? Im Wesentlichen zwischen 1965 und 1998.
Woher hat der Arabellapark seinen Namen? Von der Arabellastraße, die nach der Oper „Arabella“ von Richard Strauss benannt ist.
Wie viele Menschen leben im Arabellapark? Rund 10.000, dazu kommen etwa 18.000 Arbeitsplätze.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz verfasst, mit plinio GEO. Trotz sorgfältiger Kontrolle können wir Fehler oder überholte Informationen nicht ausschliessen.